Öko-Technologie für Zuhause

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Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sind zwei Begriffe, die in den letzten Jahren für viele Menschen immer wichtiger geworden sind. So gibt es inzwischen viele Möglichkeiten für Öko-Technologie zuhause – diese müssen nicht einmal direkt beim Bau eines Hauses integriert werden, denn auch eine Nachrüstung ist in der Regel relativ problemlos möglich.

Die Heizung nachrüsten

Ein großer Teil der bestehenden Heizungen können beispielsweise mit einer so genannten Solarthermieanlage umweltfreundlich nachgerüstet werden. Eine solche Anlage ist dazu in der Lage, Sonnenenergie in einem Haus in Wärme umzuwandeln. Man nutzt sie zum Beispiel, um die Aufbereitung von Warmwasser zu übernehmen oder auch dazu, um die Heizung in einem Raum zu unterstützen. In den meisten Fällen wird die Finanzierung sogar vom Staat unterstützt.

Prinzipiell kann man fast jede Heizungsanlage solar umbauen, welche das Wasser als Wärmeträger verwendet. In der Regel können dazu beispielsweise normale Öl- und Gasheizungen sowie auch die Pellet-Variante oder eine Wärmepumpe genutzt werden. Möchte man zuhause seine Heizung nachrüsten, so kann man sich unter anderem zwischen Anlagen, die die aufbereitete Wärme der Heizung zur Verfügung stellen sowie zwischen Systemen, die lediglich Warmwasser für den Haushalt produzieren, entscheiden.

Eine andere praktische Möglichkeit ist die Pelletheizung, welche sich vor allem für einen Altbau sehr lohnt. Sie kooperiert mit den meisten gängigen Heizkörpersystemen und arbeitet mit Holzpellets, welche den Brennstoff darstellen. Die Heizung bringt den Vorteil mit sich, dass sie stark CO2-arm ist. Zwar ist sie etwas teurer als eine Gas- oder Ölheizung, dennoch rentiert sie sich finanziell: Da die Pellets ein sehr preiswerter Brennstoff sind, spart man hier deutlich Kosten ein – Gas, Strom oder auch Öl wären in jedem Fall deutlich teurer.

Die Erdwärmepumpe als Heizanlage im Haus

Heizkosten sparen

Durch Öko-Technologie können Kosten gespart und die Umwelt geschont werden © fotomek - Fotolia.com

Auch die Erdwärmepumpe ist eine sehr populäre ökologische Lösung als Heizungsanlage geworden. Sie entzieht die Wärme einfach der Raumumgebung, wofür wiederum Energie gebraucht wird. Eine Erdwärmepumpe erhält ihre Wärme aus speziellen Sonden. Die Anlage isst zwar alles andere als preiswert, weist dafür aber die durchschnittlich beste Jahresarbeitszahl auf – diese wiederum benennt das Verhältnis zwischen der gewonnenen Wärme und dem eingesetzten Strom. Eine preiswertere Alternative dazu sind Erdwärmekollektoren. Diese werden im Garten einige Meter tief in die Erde eingegraben, haben jedoch eine etwas geringere Jahresarbeitszahl.

Informationen über das Hauswasserwerk mit Brunnen

Das so genannte Hauswasserwerk ist eine spezielle Art der Wasserversorgung, mit der man das eigene Zuhause mit Wasser versorgen kann. In der Regel sind diese recht preiswert und lassen sich auch bei Häusern einsetzen, welche über keinen Anschluss am öffentlichen Wassernetz verfügen. Weil dies somit ein großes Kostenersparnis mit sich bringt, existieren inzwischen zahlreiche Hausbesitzer, die gar nicht mehr an die öffentliche Versorgung gekoppelt werden möchten. Ein klarer Vorteil ist, dass ein eigener Brunnen auf dem Grundstück viel Unabhängigkeit mit sich bringt: Man ist nicht mehr auf lokale Versorger angewiesen und braucht sich somit auch keine Sorgen um schwankende Kosten zu machen. Hier finden sie weitere Informationen über das Hauswasserwerk.

Der so genannte Hauswasserautomat funktioniert ganz ähnlich wie das Hauswasserwerk: Er arbeitet mit Regenwasser aus dem eigenen Reservoir, greift dabei aber vor allem auf das normale Trinkwasser zu und reguliert darüber hinaus sogar den Wasserdruck in der Leitung. Dafür ist ein spezieller elektronischer Druckschalter erforderlich, der bei fallendem Wasserdruck für das Einschalten und bei steigendem Druck für das Abschalten sorgt. Ein Hauswasserautomat kann in vielen Gebieten eingesetzt werden: Er ist sowohl im Haus als auch im Garten sehr hilfreich und hilft, hohe Kosten für das Wasser einzusparen.

Moderne Holzsaunaöfen für zeitgemäßen Umweltschutz

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Die bewahrte Tradition heizt ein – der moderne Holzsaunaofen

Die mit traditionsbewussten Holzsaunaöfen beheizten Saunen bieten eine außergewöhnliche Atmosphäre. In solchen Saunas durften Holz und Harz. Dies umhüllt ein angenehmes Knistern des Ofens. Hier sind die gespendete Wärme sowie das erfrischende Aufgießen mit kräftigen Hitzewellen ein erholsamer Genuss. Der vorgestellte Ofen besitzt eine aufwendige Konstruktion, benötigt jedoch wenig Holz. Eine geringe Menge Holz genügt bei modernen Holzsaunaöfen für eine schnelle Aufwärmung mit hohem Wirkungsgrad. Daher ist ein solcher Ofen bestens geeignet für nostalgiegeprägte Garten- oder Blocksaunahäuser. Häufig genügt die hohe Wärmeleistung, um erwähnten Saunen bis zu einer gemütlichen Größe von 25 m² zu beheizen. Zusätzlich relevant sind für diesen beträchtlichen Durchschnittswert lediglich die vorgenommene Isolierung sowie die angewandte Bauart. Ergänzt wird dieses Modell regulär durch eine intelligente Rauchführung, was den beeindruckenden Wirkungsgrad weiter erhöht und den geringen Holzverbrauch zusätzlich senkt. Das gemütliche Gefühl eines nostalgischen Holzsaunaofen entsteht durch zahlreiche Faktoren.

Das perfekte Zusammenspiel des beliebten Holzsaunaofens

Am großen Erfolg zeitgemäßer Holzsaunaöfen sind zahlreiche Eigenschaften beteiligt. Sogar das bewährte Hitzeschutzblech, welches als schützendes Strahlschutzblech dient, ist beteiligt. Wegen der hohen Wärmeleistung benötigen sämtliche Holzsaunaöfen zwingend ein schützendes Strahlschutzblech. Nur so lässt sich die Saunadecke vor einer zu hohen Wärmeeinwirkung schützen. Daran lässt sich bereits erkennen, dass ein zeitgemäßer Holzofen zum sicheren Saunabetrieb trotz der langen Tradition aus ganz besonderen Materialien bestehen muss.

Das einzigartige Auftreten eines beeindruckenden Holzsaunaofens

Zu einer beeindruckenden Sauna gehört auch ein außergewöhnlicher Holzsaunaofen

Ein gängiger Ofen mit den genannten Merkmalen besteht häufig aus heiß gewalztem Stahl. Ebenso ist der integrierte Brennraum regulär aus heiß gewalztem Stahl gegossen. Gleiches gilt für die fertiggestellte Rückseite. So entsteht eine herausragende Steifigkeit, wodurch der produzierte Saunaofen eine erstaunliche Langlebigkeit erreicht. Dennoch ist trotz traditionellem Bewusstsein sowie den einzigartigen und langlebigen Materialien des modernen Holzsaunaofens der zeitgemäße Umweltschutz bedeutsam.

Aus frühen Erinnerungen mit guter Qualität in eine beneidenswerte Zukunft

Ein gebräuchlicher Saunaofen der vorgestellten Art besitzt eine ausgefeilte Rauchgasführung. Damit unterscheidet er sich von anderen gängigen Saunaöfen. Die handelsüblichen Holzsaunaöfen lenken entstandene Rauchgase um. Erst danach treten angeführte Rauchgase durch die verbundene Kaminöffnung aus. Dieses bewährte Vorgehen erbringt einen erheblich höheren Wirkungsgrad, schlägt positiv auf den üblichen Holzverbrauch nieder und beheizt die jeweilige Sauna schneller.

Dies ist ein interessantes Vorgehen. Die wichtigste Ursache liegt aber bei der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung, welche seit dem 01.02.2010 gilt. Sie regelt die allgemeinen Grenzwerte bezüglich dessen zu erbringenden Mindestwirkungsgrad und dreckigen Stoffen wie Staub und Kohlenmonoxid. Die generellen Regeln für den zu gewährleistenden Umgang mit Kohlenmonoxid oder CO sind besonders hervorzuheben. Alle Saunaöfen, welche die niedergeschriebenen Werte nicht erreichen, sind seit dem genannten Stichtag nicht mehr in den laufenden Betrieb zu nehmen. Die einzige Ausnahme für alte Anlagen ist der sogenannte Bestandsschutz. Empfehlenswert ist jedoch, sämtliche Bescheinigungen nach der 1. BlmSchV einzuholen. Die gesetzlichen Vorschriften sind zwingend einzuhalten.

Die gesetzlichen Vorschriften erlaubter Saunaöfen

Die rechtliche Regelung der erlaubten Inbetriebnahme privater Saunaöfen ist in Deutschland äußerst schwierig. Hier gilt stets, eine erfahrene Fachperson oder den eigenen Rechtsbeistand zu befragen. Günstig ist das fehlende Genehmigungsverfahren. Generell gelten entsprechende Stichworte wie DIN EN 15821 (siehe Deutsches Institut für Normung) oder das erläuterte BlmSchV. Anzumelden ist der neue Saunaofen generell beim zuständigen Bezirksschornsteinfeger. Künftig wird der betreffende Kaminkehrer zur jährlichen Feuerstättenschau bitten. Dabei kehr er den verbundenen Kamin des angemeldeten Saunaofens. Die entstandenen Abgase zu messen ist jedoch unnötig. Allgemein gilt, die eigene Umstellung auf einen privaten Saunaofen sollte gut vorbereitet sein. Dafür warten hoffentlich zahlreiche erholsame Stunden.